ZGONC Sexismus im Werkzeugmarkt

ZGONC Sexismus im Werkzeugmarkt

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Auf dem Flugblatt und in der Internetwerbung der Firma Zgonc schauen dem “kompetenten” Handwerker zwei  spärlich bekleidete Frauen “bewundernd” über die Schultern.  Hier werden sexuelle Anzüglichkeiten auf Kosten der Frau gemacht und mit „weiblicher Sex zur Anpreisung von Waren”  gearbeitet. Das Sujet stellt die Frau in sexualisierter (dekorativer) Funktion als Blickfang dar – ohne jeglichen Zusammenhang zum beworbenen Produkt. Operiert wird mit den ältesten „Rezepten” der Werbung: Frau = Sex: Die Reduktion von Frauen auf Sexualität macht Frauenkörper in der Werbung universal einsetzbar; Frau = Produkt / Produkt = Frau:  Frauen werden wie Konsumartikel behandelt und die Artikel sind wie Frauen: jung, schön und unverbraucht.

Einstufung auf Niveau 5: Frauen runtermachen. Frauen sind nicht- denkende, zwei- dimensionale Dekoration. Sie sind sexueller Anreiz für Männer, beschränkt auf ihren dekorativen und ihren sexuellen Gebrauchswert, der durch das Arrangement unterstrichen wird. Die Frauen haben die Funktion der sexuellen „Ware” für den Mann.

Anmerkung: die Werbung ist nicht nur diskriminierend, sondern auch „peinlich”, wie der (!)  Beschwerdeführer meint.

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