STELLUNGNAHME LEDERHOSENPARTY von almrausch lannach

STELLUNGNAHME LEDERHOSENPARTY von almrausch lannach

STELLUNGNAHME LEDERHOSENPARTY von almrausch lannach 150 150 Watchgroup

Sehr geehrte Damen und Herren!
Wenn wir mit unserer Werbeeinschaltung jemanden verletzt haben, tut es uns sehr leid. Es lag in keinster Weise in unserer Absicht, Frauen zu diskriminieren.
Die Werbung wurde sogar von einer Frau konzipiert und umgesetzt und auch unseren anderen Mitarbeiterinnen vor der Veröffentlichung präsentiert – wie wir es stets handhaben. Unser Team setzt sich unter anderem aus Mitarbeiterinnen unterschiedlichster Generationen zusammen und keine fühlte sich mit dieser Werbeeinschaltung in irgendeiner Weise diskriminiert.
Die beiden Models wurden so gewählt, dass sie ein stimmiges Bild in der „Landschaft“ ergeben und mit ihrem Kleidungsstil die „Lederhosen-Party“ stimmungsvoll unterstreichen.
Der Mann steht deshalb in gerader Haltung, da er sitzend, gebückt oder liegend zu klein am Bild wäre und hinter der Frau verschwinden würde – was wir auch als eine Form der Diskriminierung empfinden würden. Aus Sicht unserer Mitarbeiterinnen nimmt das weibliche Model keineswegs eine gebückte, demütige Haltung vor dem Mann ein, sondern hat im Gegenteil „das Sagen“. Sie ist es, die freundlich zur „Lederhosen-Party“ einlädt und quasi als „Gastgeberin“ in den Vordergrund rückt, da sie die Headline mit ihrer tollen Ausstrahlung und ihrem zauberhaften Lächeln unterstreicht.
Beide tragen eine traditionelle Lederhose, um die es beim angekündigten Event auch vorrangig geht. Jeder, der schon einmal ein traditionelles Fest besucht hat, weiß, dass eine Tracht im Dekolleté Bereich eher offen ist. Daher finden wir es äußerst unangebracht, eine traditionelle Kleidung, die von vielen Österreicherinnen mit Stolz getragen wird, als sexistisch einzustufen.

Es eröffnet sich für uns in diesem Zusammenhang aber auch die Frage, wie eine Kellnerin im Dirndl einzustufen ist, die sich zum Tisch beugt, um Bestellungen aufzunehmen… Wenn diese Haltung sexistisch ist, müssten auch viele österreichische Gasthäuser, Hotels und Pensionen ihre traditionelle Mitarbeiterkleidung überdenken.

Mit freundlichen Grüßen
Karl Hannes Wagner