SEXISMUS NERVT AUCH! #sexist advertisement

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SEXISMUS NERVT AUCH! #sexist advertisement 150 150 Watchgroup

ppc

 

 

Das Grazer Nachtlokal „ppc“ bewirbt auf dessen Homepage eine Veranstaltung. Das Sujet zeigt eine lachende junge Frau, sie trägt eine offene Bluse, ihre Brüste sind entblößt. Weiters ist der Schriftzug „Arbeit nervt # I <3 to party“ zu lesen.

Die sexualisierte Darstellung des Models, frei nach dem Motto „sex sells“, ist die sichtbarste Form der sexistischen Werbung. Die Frau dient hier als universell einsetzbares Werbeinstrument und wird somit zum (Lust-) Objekt degradiert. Eine derartige Präsentation von Weiblichkeit suggeriert den Betrachter_Innen zudem, dass Frauen eine Ware sind – ebenso käuflich wie die beworbenen Angebote.

Das „Weibliche“ steht hier als Symbol für Erotik, die Frau wird somit zur Erfüllungsgehilfin männlicher (Hetero-) Sexualität. Eine solche Kommerzialisierung des weiblichen Körpers im öffentlichen Raum kann Vorbildwirkung haben und ein Klima schaffen, in dem die Hemmschwelle für Übergriffe sinkt.

Diese Werbung ist gemäß den Kriterien der Watchgroup als sexistisch einzustufen.