MODE FÜR MÄNNER beinhaltet Anzüge, Porno und Gewalt

MODE FÜR MÄNNER beinhaltet Anzüge, Porno und Gewalt

MODE FÜR MÄNNER beinhaltet Anzüge, Porno und Gewalt 150 150 Watchgroup

Die Werbung der Firma „Suit Supply“  zeigt Männermoden. Die männlichen Models sind in Szenerien abgebildet,  in welchen (halb)nackte Frauen entweder als Dekoration, als Sexualobjekt oder als Opfer von sexualisierter Gewalt dargestellt werden.

Die Sujets nutzen zwei  typische „Rezepte“ der Werbung im Umgang mit Frauen

  1. Frau = Sex Die Reduktion von Frauen auf Sexualität macht Frauenkörper in der Werbung universal einsetzbar
  2. Frau = Produkt/Produkt = Frau Frauen werden wie Konsumartikel behandelt und die Artikel sind wie Frauen: jung, schön und unverbraucht

Daneben entspricht die Werbung auch dem Trend der „Pornografisierung“. Dabei werden entweder eindeutig identifizierbare Elemente aus der Pornografie verwendet, oder Versatzstücke, die eine entsprechende Assoziationskette auslösen, in die Sujets eingeflochten. Daneben entspricht die Werbung auch dem Trend der „Ästhetisierung von Gewalt an Frauen“. Dabei werden Situationen in denen Gewalt ausgeübt wird/wurde so dargestellt, als handle es sich um eine kultivierte, schicke Geste. Diese Verharmlosung verschleiert, dass was Gewalt ist: eine Menschenrechtsverletzung.

 

Einstufung

Niveau 5 : Frauen runtermachen. Frauen sind nicht-denkende, zwei-dimensionale Dekoration. Sie sind sexueller Anreiz für Männer, beschränkt auf ihren dekorativen und ihren sexuellen Gebrauchswert, der durch Arrangement unterstrichen wird. Der frau wird ausschließlich der Funktionsbereich der  sexuellen „Ware“ für den Mann zugeschrieben.

Beschwerden können an den holländischen Werberat eingereicht werden:

info@reclamecode.nl  und direkt an Suit Supply info@suitsupply.com

Werbung der Firma „Suit Supply“ 

 Bitte nur wenn nötig zur Verifizierung des Gelesenen anklicken, da Websites die Zugriffe zählen. Da die Motive des Zugriffs nicht erfasst werden können, wird die Anzahl dieser so genannten „Hits“ von WerbeherstellerInnen oft als Legitimation für die Beliebtheit der Sujets herangezogen.