MAISSILAGEBALLEN geballte Sexualisierung in der Werbung

MAISSILAGEBALLEN geballte Sexualisierung in der Werbung

MAISSILAGEBALLEN geballte Sexualisierung in der Werbung 150 150 Watchgroup

Auf einer Website bewirbt ein Landwirt seine zum Verkauf stehenden Futtermittel mit einem Foto einer nackten Frau, die sich auf den Siloballen räkelt. Die Kleinanzeige arbeitet mit der sexualisierten Darstellung der Frau nach dem Motto „sex sells“, diese Art der Inszenierung ist die sichtbarste Form sexistischer Werbung. Vor allem Frauenkörper werden dabei sexualisiert, als universell einsetzbares Werbeinstrument dargestellt und mit Konsumartikeln gleichgesetzt, wobei seit einiger Zeit auch fallweise Männerkörpern diese Rolle zuteil wird.

Bei diesem Sujet wird die abgebildete Frau in rein sexualisierter Funktion als Blickfang bzw. bloße Dekoration eingesetzt. Ihr Körper steht ohne inhaltlichen Zusammenhang zum beworbenen Produkt – zwischen Silageballen und nackten Frauen besteht keinerlei nachvollziehbare Verbindung.

Das ästhetisierte Model, das auf den Siloballen liegt, macht nicht nur das Produkt „begehrenswert“, sondern auch sich selbst. Ihre Darstellung suggeriert, dass auch sie käuflich ist –wie die in der Kleinanzeige angebotenen Futtermittel.

Die Verwendung des nackten Models als Werbeinstrument und ihre dementsprechende Reduzierung zum Objekt sind eindeutige Kriterien, die als sexistisch zu verurteilen sind.