KLISCHEES ÜBER FRAUEN UND MÄNNER und deren ethnische Zugehörigkeit.

KLISCHEES ÜBER FRAUEN UND MÄNNER und deren ethnische Zugehörigkeit.

KLISCHEES ÜBER FRAUEN UND MÄNNER und deren ethnische Zugehörigkeit. 150 150 Watchgroup

Die Frauen – und Männerdarstellungen bedienen  tradierte Geschlechterklischees – also verkürzte, alltagsfremde, einengende, auf- oder abwertende Symbole historischer und gegenwärtiger Vorstellungen dessen, was wir als „weiblich“ und „männlich“ verstehen (sollen). Die Werbesujets bedienen zudem tendenziell Klischees über Frauen und Männer und deren ethnische Zugehörigkeit („Afro-Coffee“).

Die stereotypen Konzepte zeigen sich in der Zuordnung der produktbeschreibenden Begriffe „süß“ und „stark“ an ein jeweiliges Geschlecht: „sweet fort he ladies“ („Süß für die Damen“) und „strong for the men“ („Stark für die Männer“).   Das Bild-Textarrangement suggeriert, dass Frauen die verwöhnten Luxusgeschöpfe („Damen“) sind, die nicht mit Begriffen wie „Stärke“ in Verbindung gebracht werden sollen. Das Bild-Textarrangement suggeriert,  dass Frauen auch bei Geschmacksrichtungen das vorziehen (sollen), was einem Konzept von „Weiblichkeit“ entspricht – nämlich
„süß“ zu sein.  Das Bild-Textarrangement suggeriert, dass Männer auch bei Kaffeesorten das vorziehen (sollen), was einem Konzept von „Männlichkeit“ entspricht – nämlich „stark“ zu sein.

Daneben können weitere „typische“ Werbekonzepte beobachtet werden: sie ist weniger (und aufreizender) gekleidet als er; sie lächelt, er blickt ernst; er ist standfest, sie muss sich an der Dose anlehnen;

Einstufung:

Niveau 4: Frauen und Männer an „ihrem“ Ort festhalten – Frauen und
Männer auf „ihren“ Platz verweisen.