FLOTTER 3ER unsportlich!

FLOTTER 3ER unsportlich!

FLOTTER 3ER unsportlich! 150 150 Watchgroup

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Innerhalb der Grazer Ausgabe der Zeitschrift „Meine Woche“ (vom 17.6.2015) wirbt ein Fitnesscenter für ein Sommerangebot. Das Sujet zeigt die Rückseite von drei nebeneinander gereihten Frauen im Bikini, die Bikinihöschen sind mit Juni, Juli und August beschriftet. Auf der Anzeige sind weiters die Worte „Flotter 3er“ zu lesen. Diese Form der Werbung ist beispielhaft für das Verwenden von Frauenkörpern als universell einsetzbares Werbeinstrument. Die Frauen werden dabei in rein sexualisierter und dekorativer Funktion als Blickfang präsentiert, ohne in direktem Zusammenhang zum beworbenen Produkt zu stehen. Die Models sind nicht als ganze Frau zu sehen, im Zentrum des Sujets stehen vielmehr Beine & Po. Durch diese Art der Inszenierung von „interessanten“, sexualisierten Körperteilen erfolgt ein nochmaliges Abwerten der Frau zum Objekt einerseits und zur Erfüllungsgehilfin der männlichen (Hetero) Sexualität andererseits.
Der Text „Flotter 3er“ suggeriert darüber hinaus, dass die gezeigten Models verfügbar sind. Das Reduzieren von Frauen auf Waren lässt sie käuflich erscheinen – wie die beworbene Dienstleistung.

Diese Werbung ist somit gemäß den Kriterien der Watchgroup als sexistisch einzustufen.