EINGANGSBEREICH DER AUSSTELLUNG VON MARC LAGRANGE Künstlerische Freiheit

EINGANGSBEREICH DER AUSSTELLUNG VON MARC LAGRANGE Künstlerische Freiheit

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Die Ausstellungsstücke in der Halle 8 in der Waagner-Biro-Straße von Marc Lagrange unterliegen seiner künstlerischen Freiheit und werden von uns selbstverständlich nicht bewertet. Einzig die Gestaltung des Eingangsbereiches sorgt für Aufsehen. Über die gesamte Fassade erstreckt sich das Bild einer nackten, jungen Frau. Vom Bauchnabel abwärts öffnet sich der Fassadenvorhang und wird zum Eingang in die Halle 8. BesucherInnen betreten das Gebäude demnach durch die Vagina der Abgebildeten.

Kunst oder Sexismus?

Diese Abbildung stellt keine Werbung für ein Produkt oder sexuelle Dienstleistungen dar, aber arbeitet dennoch mit pornografischen Stilmitteln. „Körper bzw. Körperteile […] werden unangemessen dargestellt“, BesucherInnen dazu genötigt durch die Intimzone einer Frau zu wandern.

Teilaspekte von Frau = Sex sind erfüllt. Die Frau scheint als Dekorationsobjekt universal einsetzbar und ihre Vagina wird zum Eingang in eine künstlerische Welt.

Frau = Produkt; Produkt = Frau – Zum einen wird die Frau in keiner sexistischen Pose dargestellt, aber zum anderen dient sie dennoch als Mittel zum Zweck: Aufsehen erregen für eine Ausstellung. Nicht das künstlerische Bild wird kritisiert, es ist die Art der Verwendung ihrer Genitalien.