Chronik

„#machplatz – Mehr Platz für frauenpolitische und feministische Themen in den Medien“

„#machplatz – Mehr Platz für frauenpolitische und feministische Themen in den Medien“ 150 150 Verein Grazer Frauenrat

One Billion Rising Graz – 2016

Digitale Protestaktion – www.grazerfrauenrat.at

 

Wir (Unabhängiges Frauenbeauftragten Kollektiv und der Grazer Frauenrat) starten vom 14.2. bis 8.3.2016. eine One Billion Rising – digitale Protestaktion

 

  • Starte eine Petition Werde Social-Media Redakteurin/Redakteur (nutze Facebook, Twitter …)
  • Poste auf deiner eigenen Seite
  • Poste auf den Seiten der Medien
  • Poste in Gruppen
  • Blogge ….
  • Schreibe eine email an Redakteur_innen der verschiedensten Zeitungen
  • Schreibe Leserinnenbriefe/Leserbriefe
  • Ihr macht Musik – dann macht ein Youtube-Video mit eurer Botschaft

 

Schickt eure fertigen Beiträge bitte an: brigitte.hinteregger@grazerfrauenrat.at – wir sammeln all die Beiträge!

 

 

ONE   BILLION   RISING (OBR)    – 14.2.2016 – Graz

„#machplatz – Mehr Platz für frauenpolitische und feministische Themen in den Medien“

One Billion Rising – eine Milliarde erhebt sich –  ist eine weltweite Kampagne von Menschen für ein Ende der Gewalt gegen Frauen. In Graz findet diese Veranstaltung zum vierten Mal statt – initiiert in Graz 2013 durch Brigitte Hinteregger – gemeinsam mit dem Aktionsteam OBR in Graz. In den letzten beiden Jahren gemeinsam mit dem Unabhängigen Frauenbeauftragten Kollektiv, dem Grazer Frauenrat und dem Aktionsteam OBR Graz.

 

One Billion Rising ist ein getanzter, geschriebener, gesungener, gesprochener, szenischer … Protest für ein Ende jeglicher Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die “Milliarde” errechnet sich aus der statistischen Aussage der UN, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Leben Opfer von Gewalt werden.

 

Die Organisatorinnen in Graz (Unabhängiges Frauenbeauftragten Kollektiv (UBFK) und Grazer Frauenrat) haben für 2016 folgendes Motto:

 

„#machplatz – Mehr Platz für frauenpolitische und feministische Themen in den Medien“

 

Die Ignoranz von Frauenrechten, frauenpolitischen und feministischen Themen durch Journalistinnen und Journalisten ist Teil täglicher struktureller Gewalt gegen Frauen. „Wir haben andere Probleme“, so ein Satz, der oft genannt wird, wenn mehr frauenpolitische und feministische Themen in den Medien gefordert werden. Redakteurinnen und Redakteure berichten kaum über feministische und frauenpolitische Aktionen und Inhalte – in einigen Medien werden diese Themen durch verantwortliche Redakteure bzw. Redakteurinnen gänzlich ignoriert. Antifeministische Themen bekommen hingegen immer mehr Raum.

 

Wir richten gemeinsam eine Stellungnahme an Journalisten und Journalistinnen und fordern mehr frauenpolitische Berichterstattung. Wir fordern die Redakteure und Redakteurinnen auf, Frauenpolitik als Querschnittsthema zu begreifen.

 

Wir fordern von den Medien feministischen und frauenpolitischen Themen, Aktivitäten und Aktionen Raum zu geben! Wir fordern:

  • Berichterstattung über gesellschaftliche Ungleichheit!
  • Schaffen von Bewusstsein, dass Gewalt gegen Frauen kein individuelles Problem – sondern ein gesellschaftliches Problem ist!
  • Bewusste Auseinandersetzung mit traditionellen Männer- und Frauenbildern. Damit können Medien ein Null-Toleranz-Klima fördern und zeigen, dass Gewalt gegen Frauen immer und überall inakzeptabel ist!
  • Breite, mediale Berichterstattung zum Thema Gleichstellung. Aufzeigen von Bedingungen, politische Versäumnisse, Lösungsstrategien die von feministischen Wissenschaftlerinnen, Wirtschaftsexpertinnen, Gleichstellungsexpertinnen, Expertinnen aus Frauen- und Mädcheneinrichtungen …. empfohlen werden!
  • Thematisierung sexualisierter Gewalt und sexueller Belästigung als Formen von Gewalt – sexualisierte Gewalt und sexuelle Belästigung sind keine Formen von Sexualität – sondern Formen von Gewalt!
  • Thematisierung von Frauenrechts-Verletzungen – z.B. Frauenhandel
  • Aufzeigen verschiedenster Formen der Gewalt gegen Frauen (psychische Gewalt, physische Gewalt, ökonomische Gewalt, ökologische Gewalt, usf. –  jegliche Ausprägung strukturelle Gewalt)!
  • durch
  • Einbindung einer feministischen und frauenpolitischen Expertise in die Berichterstattung!
  • Berücksichtigung und Veröffentlichung von feministischen und frauenpolitischen Stellungnahmen (z.B. von Frauen- und Mädcheneinrichtungen)!
  • Sichtbarmachen entsprechender Unterstützungsangebote für jene, die von Gewalt betroffen sind und Berichte zu gesetzlichen Bestimmungen!
  • Sichtbarmachen durch Sprache – eine Sprache zu verwenden, in der auch! Frauen vorkommen!
  • Verzicht auf sexistische und diskriminierende Werbung!
  • Verzicht auf sexistische und diskriminierende Inhalte in der Berichterstattung!

 

Graz, 10.2.2016 – Grazer Frauenrat und Unabhängiges Frauenbeauftragten Kollektiv Graz

Kontakt/weitere Infos: 0043 – 0680 24 60 772 (Brigitte Hinteregger, MA MBA)

Email: brigitte.hinteregger@grazerfrauenrat.at

www.grazerfrauenrat.at

Petition: Feministisches Konjunkturpaket

Petition: Feministisches Konjunkturpaket 150 150 Verein Grazer Frauenrat

Hier ein Auszug aus der wichtige Petition für ein Feministisches Konjunkturpaket. Bitte zu Gemüte führen, unterschreiben und weiterleiten/teilen!

„Die Kosten und Belastungen durch die Corona-Krise sind sehr ungleich verteilt. Frauen und Männer in systemrelevanten Berufen haben unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen die wichtigsten Bereiche unseres Alltags aufrechterhalten.

Besonders die meist schlecht – oder unbezahlte – Arbeit von Frauen hat uns durch die Krise gebracht. Auch den Ausfall von Schulen und Kindergärten haben oftmals Frauen durch zusätzliche unbezahlte Betreuungsarbeit kompensiert. Das hat für Frauen hohe Kosten verursacht: weniger Zeit für bezahlte Arbeit, Vielfachbelastungen, die sie an ihre Grenzen bringen und langfristig negative Folgen für ihre soziale Absicherung und Pensionen.

Die aktuelle Krisenpolitik ist blind für diese Belastungen! Jene, die weniger oder nicht von der Krise betroffen sind, werden großzügig mit Förderungen bedacht. Die Hauptbetroffenen bekommen nichts oder einmalige Bröserl ins Börserl.

Das ist menschlich und volkswirtschaftlich der falsche Weg. Fordern Sie mit uns ein feministisches Konjunkturpaket:

12 Milliarden Euro für ein gutes Leben für alle!

http://zwanzigtausendfrauen.at/2020/07/petition-feministisches-konjunktu…

[…] Es besteht aus drei Teilen:

  1. Ein Zukunfts- & Bildungspaket im Ausmaß von 5 Milliarden Euro
  2. Ein Pflegepaket im Ausmaß von 4 Milliarden Euro
  3. Ein Solidaritäts- & Lebensrettungspaket im Ausmaß von 3 Milliarden Euro

Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung, Pflege und Gesundheit setzen dort an, wo die größten Belastungen durch die Coronakrise entstanden sind und die meisten Arbeitsplätze entstehen. Damit kann nicht nur die Situation von Frauen, sondern das Leben aller Menschen verbessert werden.

 

http://zwanzigtausendfrauen.at/2020/07/petition-feministisches-konjunktu…

DAMENWAHL: Fragen des Grazer Frauenrats zur Landtagswahl 2019

DAMENWAHL: Fragen des Grazer Frauenrats zur Landtagswahl 2019 798 414 Verein Grazer Frauenrat

Seit 2010 begleitet der Grazer Frauenrat, auf Initiative der (damals noch nicht abgeschafften) Unabhängigen Frauenbeauftragten Maggie Jansenberger sämtliche österreichischen Wahlen mit Graz-Bezug (Gemeinderats-, Landtags-, Nationalratswahlen) mit der Initiative „Damenwahl“: Der Zusammenstellung der unterschiedlichen Positionen der wahlwerbenden Parteien zu einzelnen frauenpolitisch relevanten Themen. Hier nun die Fragen, die wir anlässlich der Steirischen Landtagswahl am 24.11.2019 an die für den Landtag kandidierenden Parteien geschickt haben, und die (zusammengefassten) Antworten:

DAMENWAHL: Fragen des Grazer Frauenrats zur Landtagswahl 2019

1. Mädchenzentren und Mädchenarbeit

Mädchenarbeit war und ist ein zentraler Motor für den gleichstellungsorientierten Fokus in der Jugendarbeit und geschlechterreflektierten Pädagogik.
Geschlechterreflektierte Pädagogik, Kinder –und Jugendarbeit geht weit über geschlechtshomogene Räume hinaus, dennoch sind geschlechtshomogene Räume in der Mädchenarbeit unverzichtbar. Es gibt Themen, Lebenslagen, Zeiten und Anlässe, die fachlich erfordern, dass Mädchen eigene Räume für ihre Bedürfnisse vorfinden. Es gibt auch Mädchen, denen aus unterschiedlichen Gründen der Besuch gemischtgeschlechtlicher Angebote versagt ist.
Ein einziges Mädchenzentrum für die gesamte Steiermark ist viel zu wenig. Sowohl in allen steierischen Regionen als auch in Graz besteht mehr Bedarf nach Mädchenzentren und Mädchenarbeit. Die Ausweitung dieses Angebotes kann auch einen Beitrag gegen die Abwanderung aus den Regionen darstellen.

Welche Schritte  in diese Richtung können wir von Ihrer Partei erwarten?

2. Gender Budgeting

Ein wichtiges Instrument zur Erstellung von öffentlichen Haushalten mit dem Ziel tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter zu fördern, ist Gender Budgeting.

Was ist von Ihrer Partei geplant, um dieses Instrument bei der Erstellung des Landesbudgets zu integrieren und umzusetzen?

3. Wirtschaftsförderung und Gleichstellungsmaßnahmen

Gesellschaftliche Ressourcen sind nach wie vor geschlechtsspezifisch ungerecht verteilt. Frauen besetzen weitaus weniger Führungspositionen, verdienen bei Vollzeit um 1/5 weniger als Männer (Gender Pay Gap von 2019: 19,7! Fast 4% hinter EU-Schnitt!), sind stärker von Altersarmut betroffen und verfügen über ein viel geringeres Vermögen.
Einen Beitrag zur Chancengleichheit könnte auch eine Koppelung der Wirtschaftsförderung mit Gleichstellungsmaßnahmen leisten.

Inwiefern gibt es in Ihrer Partei dahingehende Überlegungen  und welche?

4. Sport-Gender Pay Gap und Sport-Förderung

„Unter den 100 bestverdienenden Sportlern der Welt ist nur eine Frau“, beschreibt die deutsche ZEIT 2018 die massiven Ungleichheiten im Spitzensport“. Sportlerinnen werden belächelt, ignoriert, schlechter bezahlt“ und  „Nirgendwo ist der Gender Pay Gap gewaltiger“. 

Die Situation in Österreich ist nicht besser, sowohl im Spitzensport gibt es massive Benachteiligungen in Bezahlung, Anerkennung und medialer Berichterstattung als auch, trotz erster Bemühungen, in der Förderung von Jugend- und Breitensport für Mädchen und Frauen.

Die div. Sportverband-Führungsebenen zeichnen sich, wenig überraschend, durch großteils männliche Vertretung aus, was wohl auch nicht unbedingt  Garant für vehementes Gegensteuern ist.

Welche Maßnahmen plant Ihre Partei auf Landesebene, um gegen diese Missstände aufzutreten und Verbesserungen für weiblichen Spitzen-, Jugend- und Breitensport einzuleiten?

5. Fristenlösung

Wir gehen davon aus, dass die gesetzliche Regelung der Fristenlösung unbestritten ist, was uns auch bei unserer Veranstaltung zum Nationalrat bestätigt wurde. Aber natürlich berühren wir ein komplexes Thema, Aufklärung, Prävention, Verhütungsmittel, kostenlos oder nicht, Verfügbarkeit von Kliniken usw.

Welche Überlegungen zur sexuellen Selbstbestimmung von Frauen gibt es in Ihrer Partei?

6. Kinderbetreuung

Kinderbetreuung ist noch immer ein Bereich, der nicht gerecht zwischen Müttern und Vätern aufgeteilt ist. Ein qualitativ hochwertiges und zeitlich flexibles Kinderbetreuungsangebot ist die Basis dafür, dass Eltern einer existenzsichernden Beschäftigung nachgehen können.

Das Angebot an Kinderbetreuungsmöglichkeiten muss dazu stark ausgebaut werden, in allen steirischen Bezirken aber auch für Graz. Die Anzahl der Plätze ist zu gering, die zeitliche Flexibilität ist oft nicht gegeben.

Wie stehen Sie zu dem Recht auf einen Kinderkrippenplatz oder einen Kindergartenplatz für alle Kinder, unabhängig vom Alter des Kindes und davon, ob die Mutter arbeitslos ist oder nicht?

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ANTWORTEN:

1. Mädchenzentren und Mädchenarbeit

Antworten (in alphabetischer Reihenfolge der Parteien-Namen):

FPÖ

Keine Antwort erhalten.

GRÜNE

Forderung des Ausbaus von Mädchenzentren und geschlechtshomogenen Räumen vor allem in ländlichen Regionen, um hochwertige Mädchenarbeit flächendeckend zu ermöglichen. Zudem brauchen einschlägige Vereine, die im Bereich der Mädchenarbeit tätig sind, mehrjährige Fördervereinbarungen, um planen zu können.

KPÖ

Die KPÖ hat sich immer dafür eingesetzt, dass Einrichtungen für Frauen und Mädchen nicht nur finanziell abgesichert, sondern auch ausgebaut werden, ebenso Angebote zu geschlechterreflektierter Pädagogik.

NEOS

NEOS sieht klaren Handlungsbedarf in Richtung Ausweitung des Angebotes von Mädchenarbeit und Mädchenzentren , v.a. in den steirischen Regionen. NEOS setzt sich dafür ein, die Finanzierung von diversen im Bereich tätigen Vereinen langfristig planbarer und einfacher zu machen. Förderungen sollen nach klaren und transparenten Kriterien vergeben werden, im Idealfall aus einer Hand.

ÖVP

Die ÖVP wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Angebote der Frauen- und Mädchenberatungsstellen stetig erweitert werden, denn diese leisten wertvolle und unverzichtbare Arbeit für Mädchen und junge Frauen, aber auch für unsere Gesellschaft.

SPÖ

In Anbetracht der begrenzten Ressourcen auf kommunaler bzw. regionaler Ebene gilt es, bei den bereits bestehenden Maßnahmen der offenen und verbandlichen Jugendarbeit die geschlechterreflektierende Jugendarbeit auszubauen, nachhaltig zu verankern und in den bestehenden Angeboten der Jugendarbeit auch „geschlechterhomogene Räume“ für Mädchen (aber auch für Burschen) zu öffnen.

2. Gender Budgeting

Antworten (in alphabetischer Reihenfolge der Parteien-Namen):

FPÖ

Keine Antwort erhalten.

GRÜNE

Die Grünen kämpfen seit langem dafür, dass ein eigenes Globalbudget „Frauen und Gesellschaft“ ausgewiesen wird, um Frauenpolitik auch budgetär sichtbar und messbar zu machen, als ersten Schritt, um im Landesbudget zu einem echten Gender Budgeting zu kommen.

KPÖ

Derzeitige Beschlusslage im Landtag Steiermark ist es, dass jedes Landesregierungsmitglied mindestens ein Gleichstellungsziel in seinem/ihrem Ressort umsetzen muss. Die KPÖ sieht ihre Aufgabe darin, dies zu überprüfen bzw. dahingehende Initiativen einzubringen.

NEOS

NEOS spricht sich klar für Gender Budgeting als wichtiges Instrument aus, um geschlechterspezifische Auswirkungen einzelner Maßnahmen immer mit zu denken und zu sichtbar zu machen. 

ÖVP

Im Landesbudget 2018 findet sich das Gender Budgeting als Wirkungsziel. Was die Umsetzung und Erreichung betrifft, wurden die Methoden in der Landesverwaltung eingeführt, die jeweiligen Abteilungen nehmen ihre Verantwortung im Sinne der Querschnittsaufgaben wahr und sind weitere Entwicklungen und Implementierungen von Informations- und Qualifizierungsmaßnahmen geplant.

SPÖ

Das Wissen um und die Methoden des „Gender-Budgeting“ sind in der Landesverwaltung eingeführt und werden im Sinne der Querschnittaufgabe in der Verantwortung der jeweiligen Abteilung wahrgenommen. Es wurden also bereits viele Schritte in Richtung geschlechtergerechte Budgetgestaltung beim Land Steiermark gesetzt und die SPÖ bekennt sich zur konsequenten Fortführung dieses Weges.

3. Wirtschaftsförderung und Gleichstellungsmaßnahmen

Antworten (in alphabetischer Reihenfolge der Parteien-Namen):

FPÖ

Keine Antwort erhalten.

GRÜNE

Die Wirtschaftsförderung mit Gleichstellungsmaßnahmen zu verknüpfen, ist eine wiederholte Forderung der Grünen. Ein Mindestlohn von 1.750 Euro würde den Gender Pay Gap reduzieren. Forderung einer kostenneutralen Änderung des Pensionssystems auf eine Grundpension in der Höhe der Ausgleichszulage, ergänzt durch eine Erwerbspension aus Beträgen.

KPÖ

Die KPÖ hat 2018 einen Antrag zur Wirtschaftsförderung des Landes Steiermark gestellt, in dem sie fordert, dass sich der Landtag dazu bekennt, dass zum Zwecke der Erreichung der Gleichstellung von Frauen für Mittel- und Großunternehmen zur Erlangung von Wirtschaftsförderung des Landes Steiermark konkrete Maßnahmen zur Frauenförderung durchgeführt werden.

NEOS

NEOS setzt sich für den Ausbau von Maßnahmen ein, die Vereinbarung von Familie und Beruf ermöglichen. Über die Abschaffung negativer Erwerbsanreize, einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuungsplätze für alle Kinder ab dem 1. Lebensjahr, oder individuelle Karenz- und Kindergeldansprüche kann auch der Gender Pay Gap und die Altersarmutsgefährdung von Frauen angegangen werden.

ÖVP

Wirtschaftliche Unabhängigkeit trägt dazu bei, Altersarmut vorzubeugen. Daher ist es der ÖVP auch ein Anliegen, Frauen zu stärken und mehr Aufklärungs- und Informationsarbeit im Bereich der Teilzeitarbeit zu leisten, denn Teilzeit kann negative finanzielle Auswirkungen auf die Pension haben.

SPÖ

Die laufende Überprüfung und Adaptierung von Förderinstrumenten im Hinblick auf ihren Beitrag zur Verbesserung der Gleichstellung von Frauen und Männern ist im Rahmen der Frauen- und Gleichstellungsstrategie des Landes Aufgabe aller Ressortverantwortlichen und wird von der SPÖ auch in Zukunft unterstützt und eingefordert.

4. Sport-Gender Pay Gap und Sport-Förderung

Antworten (in alphabetischer Reihenfolge der Parteien-Namen):

FPÖ

Keine Antwort erhalten.

GRÜNE

Als das letzte Doppelbudget der Landesregierung beschlossen wurde haben wir explizit auswerten lassen wie sich die monetäre Verteilung zwischen Männern und Frauen gewichtet. 35,6 % der Sportförderung im Mannschaftsspitzensport gehen an Damenmannschaften. Also auch hier sind wir weit entfernt von tatsächlicher Gleichstellung. Wir werden auch in der nächsten Legislaturperiode genau darauf achten, wie sich die Mittel verteilen und jedenfalls Initiativen setzen (wie auch schon im Februar 2017 „Fördergerechtigkeit zwischen Männern und Frauen im Mannschaftsspitzensport weiter ausbauen), damit Fördergerechtigkeit erreicht wird.

KPÖ

Es hat bereits eine Verbesserung in dieser Periode gegeben. Sportfördergelder in der Höhe von 560.000 Euro wurden 2018 ausgezahlt – davon gingen 200.000 Euro an Frauen-Teams.

Wir unterstützen alle Maßnahmen, die sich mit der Aufwertung von Frauen im Spitzensport befassen und gegen die derzeitigen Missstände wenden.

Gleichzeitig betreiben wir Bewusstseinsbildung mit Veranstaltungen in unserer Bildungseinrichtung (KPÖ Bildungszentrum) z.B. zum Thema „Frauenfußball“.

Wir fordern Gleichberechtigung für Frauen im Sport – diese muss sich auch im FunktionärInnenbereich, in der Sportförderung und in der Schaffung eines adäquaten, attraktiven und auf Frauen zugeschnittenen Angebots niederschlagen.

NEOS

Um bestehende Ungleichheiten im Spitzensport zu beseitigen, muss auf der niedrigsten Ebene angesetzt werden. Vor allem im Bildungsbereich und der Nachwuchsarbeit müssen die Grundvoraussetzungen dafür geschaffen werden, um Mädchen- und Frauensport entsprechend aufzuwerten und zu fördern. Spezielle Fördertöpfe, die Projekte mit und für Mädchen reserviert werden, sind ebenso wichtig, wie ein Ausbau von Kooperationen zwischen Sportvereinen und Schulen.

ÖVP

Frauen müssen für ihre Leistungen gerecht entlohnt werden. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und das Schließen der Einkommensschere dürfen bei einem Gender Pay Gap von 19,9% in Österreich nicht nur Schlagworte sein. Letztlich brauchen wir aber ein Umdenken in unserer Gesellschaft: gefordert sind hier Vertreterinnen und Vertreter aus allen Branchen ihren Beitrag zu leisten, aber auch Unternehmen, Vereine und Eltern tragen Verantwortung für die Zukunft einer gleichgestellten Gesellschaft. Es braucht ein stärkeres Bewusstsein für den Frauensport, das Aufbrechen von Stereotypen, mehr mediale Berichterstattung und die Förderung – beginnend beim weiblichen Nachwuchs.

SPÖ

Grundsätzlich ist hier festzuhalten, dass es im Einflussbereich des Sportlandesrates (Sportförderung) keine Ungleichheit zwischen Männern und Frauen im Einzel- als auch im Mannschaftssport gibt.

Die Grundlage der Einzelspitzensportförderung stellt die erreichte Leistung dar. Diese wird von einer Kommission überprüft. Die Fördersätze sind für Männer und Frauen, je nach erreichter Leistung, gleich. Nicht beeinflussbar ist natürlich, welche Förderanträge eingereicht werden.

Unter Bezugnahme auf die Mannschaftsspitzensportförderung ist festzuhalten, dass es seit der Saison 2018/2019 gleiche Fördersummen für Männer und Frauenmannschaften in den jeweiligen Sportarten und Ligen gibt. So erhält beispielsweise im Fußball eine Frauenmannschaft in der ersten Liga gleich viel wie eine Männermannschaft in derselben Liga.

Auch bei den Ehrungen (SportlerInnenehrung oder FunktionärInnenehrung) gibt es klare Kriterien die sowohl für Männer als auch Frauen gelten. Bei der Sportlergala werden neben

dem Sportler und Trainer des Jahres auch eine Sportlerin und Trainerin gewählt.

5. Fristenlösung

Antworten (in alphabetischer Reihenfolge der Parteien-Namen):

FPÖ

Keine Antwort erhalten.

GRÜNE

Die GRÜNEN beziehen sich auf das Frauenvolksbegehren 2.0, um Hindernisse zur sexuellen Selbstbestimmung für alle Frauen abzubauen. Es soll leistbare bzw. kostenlose Verhütungsmittel für Frauen geben oder beispielweise der hohe Steuersatz auf Hygieneartikel für Frauen gesenkt werden.

Ebenso darf Aufklärung keine Frage der Bildung sein und muss für alle frei zugänglich sein. Vereine, die in Schulen Aufklärungsarbeit leisten, müssen wir in Zukunft verstärkt unterstützen, um ihr Wirken in weiterhin zu ermöglichen, da das Wissen über den eigenen Körper und die eigenen Grenzen ist für Jugendliche ein wesentlicher Schlüssel ist, ein*e mündige*r selbstbestimmte*r Erwachsene*r zu werden.

KPÖ

Der Sexualkunde-Unterricht muss ausgebaut und massiv verändert werden, Vorbild könnten die Niederlande sein. Gleichzeitig braucht es auch einen guten Zugang zu Verhütungsmitteln. Dieser sollte gratis sein.

Die eigenständige Entscheidung von Frauen, eine Schwangerschaft abbrechen zu lassen, sollte rechtlich abgesichert sein, und Abtreibung muss versicherungsrechtlich dem Erkrankungsfall gleichgestellt werden. Ein freier Zugang zu sicheren und legalen Schwangerschaftsabbrüchen muss in allen Bundesländern gewährleistet sein.

NEOS

Sexuelle Bildung und Aufklärung sind die Grundlage, um reproduktive Rechte und sexuelle Integrität aller Menschen sicherzustellen, deshalb müssen Informations- und Bildungsangebote massiv ausgebaut werden. Um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden, muss der Zugang zu Verhütungsmitteln erleichtert werden. Minderjährigen unter 18 Jahren sollen Verhütungsmittel kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Auch ein Zugang zum Schwangerschaftsabbruch darf nicht erschwert werden. NEOS fordert zudem die Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs in jedem öffentlichen Krankenhaus.

ÖVP

Die ÖVP sieht sich im Spannungsfeld zwischen Achtung vor dem menschlichen Leben – dem geborenen und dem ungeborenen und der Selbstbestimmung der Frau und setzt auf Aufklärung und Bewusstseinsbildung, um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. Das soll im schulischen und privaten Bereich geschehen, durch den Ausbau der Unterstützungs- und Beratungsleistungen für Schwangere und das Schaffen von kinder- und familienfreundliche Rahmenbedingungen. Dazu gehört vor allem der Ausbau von qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungseinrichtungen.

SPÖ

Am Selbstbestimmungsrecht der Frauen darf nicht gerüttelt werden.
Die SPÖ fordert einen kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln, bundesgesetzliche Regelungen zur Errichtung von Schutzzonen vor Abtreibungskliniken und umfassende Sexualpädagogik an allen Schulen.

6. Kinderbetreuung

Antworten (in alphabetischer Reihenfolge der Parteien-Namen):

FPÖ

Keine Antwort erhalten.

GRÜNE

Grüne fordern das Recht auf einen Kinderkrippen-und Kindergartenplatz unabhängig von Einkommen, Erwerbstätigkeit, Familienverhältnissen oder Wohnort. Ein flächendeckend breites und zeitlich flexibles Angebot soll den Eltern Wahlfreiheit geben. Die Elementarpädagogik soll monetär aufgewertet werden, denn meistens sind es auch hier wieder Frauen, die um wenig Geld eine Arbeit leisten, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde.

KPÖ

Die KPÖ setzt sich für den flächendeckenden Ausbau von qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungseinrichtungen ein, die leistbar sind und unabhängig vom Alter des Kindes und Arbeitslosigkeit der Eltern zur Verfügung gestellt werden. Ein Antrag für das Recht auf einen Kinderbetreuungsplatz für Kinder ab dem 1. Lebensjahr wurde gestellt, jedoch im Juni 2016 von SPÖ, ÖVP und FPÖ abgelehnt. Am 15.10.2019 wurde im Landtag den Antrag gestellt, dass die Sozialstaffel für Elternbeiträge für Kinder bis zu drei Jahren (Kinderkrippe, Krabbelstube, alterserweiterte Gruppen) ausgeweitet wird. Die KPÖ setzt sich für die Freistellung für Leiterinnen und einen besseren Personalschlüssel, höher Bezahlung und kleinere Gruppen ein.

NEOS

NEOS setzt sich für einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz für jedes Kind ab dem 1.Kindergeburtstag ein. Sie möchten die Finanzierung von Kinderbetreuungsplätzen auf neue Beine stellen. Gemeindeübergreifende Angebote sollen geschaffen werden.  Betreuungsschecks, die direkt an Eltern gegeben werden, sollen den Wettbewerb ankurbeln und ein  größeres Angebot mit mehr  Flexibilität bewirken, eine Qualitätsoffensive soll gestartet werden,  betriebliche Angebote müssen erleichtert und gefördert werden.

ÖVP

Die ÖVP will ein qualitativ hochwertiges, bedarfsgerechtes Angebot für Eltern und Kinder schaffen. Fokus soll auf jene Gebiete legen, wo es noch Aufholbedarf bei der Flexibilität der Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen gibt.

Um das zu erreichen wurde 2018 gemeinsam mit dem Bund eine Vereinbarung zum Kindergartenausbau beschlossen, wodurch bis 2022 mehr Geld in den Ausbau qualitativer Elementarbildung und -betreuung investiert wird.

SPÖ

Die SPÖ verfolgt weiter den Weg, die Betreuungsplätze auszubauen. Der erfolgreiche Ausbau ist eine Grundvoraussetzung für ein Recht für alle Kinder auf einen Platz. Die zeitliche Flexibilität darf nicht zulasten der Bildungsqualität in den elementaren Einrichtungen gehen. Für die Bildungsqualität ist neben dem Ausbau wichtig, in mehr Ressourcen in den Einrichtungen zu investieren, wie die Leitungsfreistellung der Leitung, ein Verstärkungspool für betreuungsintensive Gruppen und die stufenweise Senkung der Gruppenhöchstzahl.

Frauen entscheiden die Wahl! Ergebnisse der Diskussion der frauenpolitischen Strategien der wahlwerbenden Parteien für die NR-Wahl am MO, 16.9.2019

Frauen entscheiden die Wahl! Ergebnisse der Diskussion der frauenpolitischen Strategien der wahlwerbenden Parteien für die NR-Wahl am MO, 16.9.2019 1200 800 Verein Grazer Frauenrat

KOMPETENZ, ENGAGEMENT UND GESPRÄCHSKULTUR

Das war eine großartige Veranstaltung! FRAUEN ENTSCHEIDEN DIE WAHL lautete die Einladung des Grazer Frauenrats zu einer öffentlichen Diskussion am Montag, den 16.9.2019.

Unter der profunden Diskussionsleitung von KLEINE-Redakteurin Claudia Gigler diskutierten im vollbesetzten Grazer Gemeinderatssaal Vertreterinnen der wahlwerbenden Parteien das Thema Frauenpolitik, das im gegenwärtigen Wahlkampf zu wenig Beachtung findet. Teilnehmerinnen waren NR Martina Kaufmann (ÖVP), NR Verena Nußbaum (SPÖ), NR Andrea-Michaela Schartel (FPÖ), SR Elke Kahr (KPÖ), Heike Grebien (GRÜNE), Karin Riebenbauer (NEOS), Gabriele Faller (Jetzt).

Lasst mich zuerst noch einmal die hervorragende Diskussionsleitung von Claudia Gigler hervorheben. Sie hat die Themen, zu denen Mitglieder im Vorfeld Fragen aus ihrer täglichen Praxis ausgearbeitet hatten, zu einem logischen Bogen zusammengefasst, hatte zu jedem Thema ein enormes Wissen und hakte nach, wo die Antworten zu allgemein waren.

„Wer zahlt, schafft an“ lautete der Eingangsimpuls der Moderatorin. Und in Einstimmigkeit verurteilten die Politikerinnen die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern. Sie forderten auch die Neubewertung von klassischen Frauenberufe und einen Einkommensbericht, der die unterschiedliche Bewertung von Arbeitsleistung transparent macht.

Vertreterinnen des Frauenrats stellten ihre Fragen und zeigten damit einmal mehr, wie viel Kompetenz im Frauenrat vereint ist. Dank deshalb an die Kolleginnen Gertraud Kornberger, Brigitte Soran, Daniela Pilz, Ina Mastnak und Felicitas Fröhlich, die gemeinsam mit Daniela Grabe und Gertrude Peinhaupt die Fragen formulierten.

Die Tatsache, dass Frauen zu 56% nicht von ihrer Pension leben können blieb unbestritten, jede Politikerin war sich auch der Bedeutung von unbezahlter Arbeit für die Pension bewusst. Die Förderung technischer Berufe bei Mädchen war allen ein Anliegen. Die Einführung einer 30 Stunden-Woche wurde hingegen von ÖVP, FPÖ und NEOS abgelehnt, während die anderen Parteien darin wenigstens eine Antwort auf die Veränderung und Digitalisierung der Arbeitswelt sahen. Eine Forderung aus dem Publikum zur Steigerung des gesamten Frauenbudgets wurde eher unbestimmt beantwortet, eigentlich verständlich, angesichts der Tatsache, wie unbestimmt die gesamte Politik momentan ist. Zur Integration von Frauen mit migrantischem Hintergrund gab es keine Lösungsansätze.

Erfreuliche Überraschung, bei wichtigen Themen, die Kollegin der FPÖ musste früher weg, gab es Übereinstimmungen. Die Fristenregelung wurde nicht infrage gestellt. Flächendeckend in ganz Österreich muss es Unterstützungs-und Beratungsangebote für Gewaltopfer geben, und diese Einrichtungen müssen langfristig finanziell abgesichert werden. Wichtiger als höhere Strafen für Gewalttäter ist, dass die Verurteilungsraten erhöht werden.

Und es gibt in sechs Parteien eine Quotenregelung. Nach dieser Diskussion lässt es uns hoffen, dass mehr Frauen in der Politik eine Veränderung bewirken könnte.

(Barbara Kaspar, Obfrau des Vereins Grazer Frauenrat)

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Vielen Dank, Sigrid Schönfelder, für die wunderbaren Fotos!!

…und den ca. 100 Teilnehmer*innen für ihr Interesse!!

(Bild-Legende: Voller Gemeinderatssitzungssaal / Moderatorin Claudia Gigler / Obfrau Barbara Kaspar und Publikum / Claudia Gigler und NRAbg. Martina Kaufmann (ÖVP)/ ISOP-Vertreterin Daniela Pilz bei ihrer Frage / NAg. Verena Nußbaumer / Stadträtin Elke Kahr (KPÖ) und Gabrielle Faller (JETZT), Heile Grebien (GRÜNE)/ Gabriele Faller und NRAbg. Andrea Michaela Schartel (FPÖ) / Martina Kaufmann, Verena Nußbaumer und  Karin Riebenbauer (NEOS)

Online-Petition der Plattform Friedensweg: „Kriegssteig“ in Graz mit Namenserweiterung neu benennen

Online-Petition der Plattform Friedensweg: „Kriegssteig“ in Graz mit Namenserweiterung neu benennen 660 440 Verein Grazer Frauenrat

https://www.openpetition.eu/at/petition/unterzeichner/namenserweiterung-in-friedensweg-ehemaliger-kriegssteig-in-graz 

Liebe Kolleg*innen des Frauenrats, die Plattform Friedensweg hat eine alte Forderung der Friedensbewegung, die Namenserweiterung des Kriegssteigs, aufgegriffen und eine Petition erstellt. Ich habe die Petition schon unterschrieben und hoffe, dass sich noch einige von Euch anschließen. Friedensarbeit war in der Frauen*bewegung immer ein wichtiges Thema, und der öffentliche Raum soll unsere Vorstellungen widerspiegeln. Liebe Grüße Barbara

Die Plattform Friedensweg hat eine Petition an die Stadtregierung online gestellt: ‚Namenserweiterung in „Friedensweg ehemaliger Kriegssteig“‘

https://www.openpetition.eu/at/petition/unterzeichner/namenserweiterung-in-friedensweg-ehemaliger-kriegssteig-in-graz 

Es geht um die Namenserweiterung des derzeitigen Kriegssteigs am Schlossberg in Graz, die anlässlich des 8. Mai 2020, 75 Jahre Frieden in Österreich, erfolgen soll. Den Petitionstext und die 25 InitiatorInnen, an der Spitze Herr Altbürgermeister Stingl, findet Ihr auf der Petitionsseite direkt unter dem Button „Unterschreiben“. Bitte zeichnen und umfangreich weiterleiten  Mit freundlichen Friedensgrüßen

Heute eine Buchempfehlung: Lisz Hirn, GEHT`S NOCH! Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist

Heute eine Buchempfehlung: Lisz Hirn, GEHT`S NOCH! Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist 504 802 Verein Grazer Frauenrat

Heute eine Buchempfehlung:Lisz Hirn, GEHT`S NOCH! Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist, MoldenSehr wahr und sehr vergnüglich zu lesen! 

Liebe Grüße Barbara 

https://www.styriabooks.at/gehts-noch

Es ist wieder schick, konservativ zu sein

Es ist wieder schick, konservativ zu sein. Die neuen Biedermänner und Biederfrauen propagieren ein Weltbild, durch das alle verlieren werden: ein Gesellschaftsideal der 1950er-Jahre, das Männer und vor allem Frauen in alte Rollenbilder drängt. Kinder statt Karriere, Mutter statt Managerin? Damit nehmen nicht nur die Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern zu.

Die Philosophin Lisz Hirn zeigt auf, wie diese Entwicklung unsere offene, demokratische Gesellschaft bedroht. Und liefert Ideen, wie wir uns dagegen zur Wehr setzen können.

PRESSESTIMMEN:

„Dieses Buch, von dieser Philosophin, sollten unbedingt alle lesen.“ Rotraut Schöberl, Café PulsPULS 4

„Genau das will Hirn am Ende auch sein: Streitbar, provokant, dafür niemals langweilig.“ Barbara Tóth FALTER

€ 20,00 Hardcover13,5 x 21,5 cm; 144 SeitenISBN 978-3-222-15030-2Molden Verlag 

€ 15,99 E-BOOK – KINDLEISBN 978-3-99040-511-6Molden Verlag

Aktuelles

Aktuelles 150 150 Verein Grazer Frauenrat

Frauenratstermine 2019:

Mittwoch, 10.04.2019: 18:00 – 20:00 Uhr, Baumkircherzimmer, Rathaus Graz

Mittwoch, 12.06.2019: 18:00 – 20:00 Uhr, Baumkircherzimmer, Rathaus Graz

Mittwoch, 16.11.2019: 18:00 – 20:00 Uhr, Baumkircherzimmer, Rathaus Graz

Fest: 30 + 1 Jahre Grazer Frauenrat - Einladung

30 + 1 Jahre Grazer Frauenrat – Es gibt fix was zum Feiern

30 + 1 Jahre Grazer Frauenrat – Es gibt fix was zum Feiern 905 1280 Verein Grazer Frauenrat

Pressetext ONE BILLION RISING – Graz 2017

Pressetext ONE BILLION RISING – Graz 2017 150 150 Verein Grazer Frauenrat

Fünf Jahre ONE BILLION RISING – Graz

ONE BILLION RISING ist eine weltweite Initiative für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen. Die „Milliarde“ (Billion) steht für die statistische Aussage der Vereinten Nationen, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen in ihrem Leben Opfer von Gewalt werden.

Zum fünften Mal findet heuer die Veranstaltung ONE BILLION RISING (OBR) für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen am Dienstag, dem 14. Februar am Grazer Hauptplatz statt. In einer einstündigen Aktion mit Kundgebung, Musik und viel Tanz setzt OBR Graz ein Zeichen der internationalen Solidarität gegen jede Form von Missbrauch, Ausbeutung und Gewalt.

ONE BILLION RISING ist ein wichtiges Statement gegen Gewalt an Frauen, dessen Bedeutung es zu unterstreichen gilt.  Die Veranstaltung wird in diesem Sinne 2017 erstmals getragen durch eine Kombination aus Ehrenvorsitz und Kooperationsgremium.

Ehrenvorsitz ONE BILLION RISING – Graz 2017

  • Frau Landesrätin Mag.a Ursula Lackner (Abteilung 6. Bildung und Gesellschaft, Steiermärkische Landesregierung)
  • Herr Stadtrat Michael Ehmann (Frauen & Gleichstellung der Stadt Graz)
  • Frau Dr.in Elke Lujansky-Lammer (Vorsitzende Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz)
  • Verein Männer- und Geschlechterthemen

Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner

  • Afro-Asiatisches Institut Graz (AAI)
  • Antidiskriminierungsstelle Steiermark
  • ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
  • Alternative und Grüne GewerkschafterInnen, AUGE/UG
  • Beratungsstelle Tara
  • Beratungsstelle DIVAN – Caritas Steiermark
  • Die Grünen Graz
  • Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie – ETC Graz
  • Frauengesundheitszentrum
  • Frauenhäuser Steiermark
  • Frauenservice
  • Gender Institut
  • Gewaltschutzzentrum Steiermark
  • Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
  • Gleichbehandlungsanwaltschaft Regionalbüro Steiermark (GAW)
  • Grazer Frauenrat
  • Grüne Akademie
  • Grüne GemeinderätInnen Graz
  • Institut für Frau und Familie
  • KPÖ Graz
  • Netzwerk gegen sexualisierte Gewalt – Steiermark
  • ÖVP Frauen Steiermark
  • PERIPHERIE, Institut für praxisorientierte Genderforschung
  • Referat für feministische Politik ÖH Uni Graz
  • Referat für Frauen und Gleichstellung der Stadt Graz
  • SOSAMMA – Multikultureller Frauenchor
  • SPÖ Frauen Graz
  • Unabhängiges Frauenbeauftragten Kollektiv (Ingrid Franthal, Brigitte Hinteregger, Barbara Kasper, Ina Mastnak, Irene Windisch)
  • Verein Danaida
  • Verein SOMM
  • Verein drehungen
  • Grazer Watchgroup gegen sexistische Werbung

Veranstalterinnen/Organisatorinnen:

  • Brigitte Hinteregger (für das Unabhängige Frauenbeauftragten Kollektiv und den Grazer Frauenrat)
  • Gabriele Metz, Leiterin der Ombudsstelle für Grazer Mädchen und Frauen

 ONE BILLION RISIN - Bild vom Grazer Hauptplatz

Internationaler Frauentag 2016

Internationaler Frauentag 2016 150 150 Verein Grazer Frauenrat

Frauenfest am 5. März 2016:

Wann: 20.00 Uhr

Wo: ISOP, Dreihackengasse 2, 8020 Graz

 

Demonstration zum Internationalen Frauentag gegen Frauenarmut am 8. März 2016:

Wann: 8. März, 17 Uhr (Sammlung 16.30 Uhr)

Start und Ende: Mariahilferplatz Graz

 

VeranstalterInnen: 8. März Komitee

Mehr Information internationalerfrauentag.at