Watchgroup-Archiv

BALLS FOR BOYS 20000frauen persiflieren bet-at-home-Werbung

BALLS FOR BOYS 20000frauen persiflieren bet-at-home-Werbung 150 150 Verein Grazer Frauenrat

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Sujet © 20000frauen
—>>> zur Plakatserie

THE HEADLESS WOMEN OF HOLLYWOOD Kampagne gegen die Präsentation der weiblichen “interessanten Teile”

THE HEADLESS WOMEN OF HOLLYWOOD Kampagne gegen die Präsentation der weiblichen “interessanten Teile” 150 150 Verein Grazer Frauenrat

BET-AT-HOME-WERBUNG: ENTSCHEIDUNG DES ÖSTERREICHISCHEN WERBERATS Werberat fordert Kampagnenstopp

BET-AT-HOME-WERBUNG: ENTSCHEIDUNG DES ÖSTERREICHISCHEN WERBERATS Werberat fordert Kampagnenstopp 150 150 Verein Grazer Frauenrat

BRAUEREI MURAU Ananas oder Frau?

BRAUEREI MURAU Ananas oder Frau? 150 150 Verein Grazer Frauenrat

murauerSujet © Brauerei Murau

Die steirische Brauerei Murau bewirbt auf Plakaten eines ihrer Produkte. Das Sujet zeigt eine halbnackte Frau, die eine Ananas in der Hand hält und einen Mann, der den rechten Arm um sie gelegt hat. Mit der linken Hand zeigt der Mann auf die Frau. Darüber ist der Text „Bist du Ananas!“ zu lesen.

Das weibliche Modell in den Armen des Mannes suggeriert den Betrachter_innen eine Art Hierarchisierung der Geschlechter: Die Frau dient lediglich als Schmuckstück und wird so zum Objekt degradiert. Derartige Darstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit stärken längst veraltete Rollenbilder und tragen zu einer gesamtgesellschaftlich vorherrschenden abwertenden Haltung gegenüber Frauen bei.

Die sexualisierte Darstellung von Frauen und Männern nach dem Motto „sex sells“ ist die sichtbarste Form der sexistischen Werbung. Vor allem Frauenkörper (und in letzter Zeit auch immer öfter Männerkörper) werden innerhalb der Werbung als universell einsetzbares Werbeinstrument dargestellt und mit Konsumartikeln gleichgesetzt. Dabei werden Frauen, so wie in diesem Fall, in rein dekorativer Funktion als Blickfang repräsentiert. Das von der Firma gewählte Setting steht so in keinem direkten inhaltlichen Zusammenhang zum beworbenen Produkt (Bier).

Diese Werbung ist gemäß den Kriterien der Watchgroup als sexistisch einzustufen.

KURIER: “WERBUNG, DIE AN SEXUELLE ÜBERGRIFFE GRENZT” Gemeinsames Vorgehen der Watchgroups zeigt Wirkung. Wo ist der Werberat?

KURIER: “WERBUNG, DIE AN SEXUELLE ÜBERGRIFFE GRENZT” Gemeinsames Vorgehen der Watchgroups zeigt Wirkung. Wo ist der Werberat? 150 150 Verein Grazer Frauenrat

WETTEN, DASS DAS ÖSTERREICH AUFREGT? Voyeurismus von bet-at-home.

WETTEN, DASS DAS ÖSTERREICH AUFREGT? Voyeurismus von bet-at-home. 150 150 Verein Grazer Frauenrat

Massive Beschwerden bei der Grazer Watchgroup gegen sexistische Werbung und den Wiener Kolleg_innen.
Ein Sujet, das in ganz Österreich affichiert, plakatiert und in diversen Medien sowohl online als auch in “Zugabe” präsentiert wird.
Wir als Grazer Watchgroup schließen uns an die Bewertung der Werbewatchgroup Wien an und stellen fest:

Bet-at-home.com bewirbt sein Sportwetten Angebot im Zuge der EURO (Fußball Europameisterschaft der Männer) mit dem voyeuristischen Blick – quasi durch ein Fernglas – auf die Rücken- und Hinternansicht einer nackten Frau am Strand. Der Produktzusammenhang „Sportwetten – Männerfußball – nackte Frau“ fehlt, auch wenn sich die Frau einen Fußball unter den Arm geklemmt hält. Durch die Fernglas-Optik wird die Frau zusätzlich objektiviert. Die Werbung setzt voll und ganz auf „Sex sells“ als Strategie.

Diese Werbung ist gemäß der Kriterien der Watchgroups Graz, Salzburg & Wien als sexistisch einzustufen.

PS: Der Werberat entscheidet noch. Details folgen.

—>>> Bewertung der Werbewatchgroup Wien

STELLUNGNAHME UNILEVER Zu unserer Bewertung der Eskimo-Eis-Werbung

STELLUNGNAHME UNILEVER Zu unserer Bewertung der Eskimo-Eis-Werbung 150 150 Verein Grazer Frauenrat

Vielen Dank für Ihr Schreiben aus dem Mai 2016 zu unserer Eskimo-Anzeige in Grazer Freibädern mit dem Spruch „Eh kloar, moch’ di nackig Puppal!“ – „Geh drah di!“.

Sie schreiben, dass Sie diese Anzeige als sexistisch einstufen, weil diese sexistische stereotype Zuschreibungen von Frauen und Männern unterstütze. Diese Einschätzung können wir nicht teilen.

Eskimo-Eis ist ein Familienprodukt. Die oben genannte Anzeige ist Teil einer Kampagne, in der es darum geht, dass den Eisen bestimmte Charaktere zugewiesen werden und sie miteinander sprechen zu lassen. Die Sprüche sollen witzig und auch ein wenig frech sein. Das „nackig“ bezieht sich auf die Verpackung des Calippo,  „drah di“ auf die Produktarchitektur von Twister. Ihr Hauptkritikpunkt ist das Wort „Puppal“, das wir in dieser Anzeige verwendet haben. „Puppal“ ist unseres Wissens ein Ausdruck der älteren Generation für ein junges Mädchen, das nett anzuschauen ist. Diese auf die beiden Produkte bezogene Situation mit einer Frau gleichzusetzen, die bereit ist, ihren Körper zur Verfügung zu stellen, finden wir weit hergeholt.

Ihre negative Interpretation bedauern wir daher sehr, können sie aber nicht nachvollziehen.