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Nächster Frauenrat | November 2022

Nächster Frauenrat | November 2022 851 851 Verein Grazer Frauenrat

Die nächste Sitzung des Frauenrats findet am 30. November ab 18 Uhr im Stadtsenatsaal statt.

Themen:

  • Gedenken an Grete Schurz
  • Geschäftsführung Grazer Frauenrat

Nachruf Grete Schurz

Nachruf Grete Schurz 1000 1001 Verein Grazer Frauenrat

Die Nachricht hat uns alle erschüttert. Am 8. November 2022 ist Grete Schurz, die erste unabhängige Frauenbeauftragte Österreichs, gestorben.

Grete war der Zündfunke für die Frauenbewegung in Graz. Sie war die Initiatorin des ersten Grazer Frauenhauses. Als Frauenbeauftragte setzte sie sich unbeirrt und gegen politische Widerstände für die Belange der Gleichstellung in allen Bereichen ein. Legendär sind ihre Aktionen für Wohnungen für Alleinerziehende, für die Durchsetzung von Straßenbahnfahrerinnen oder mehr Gynäkologinnen.  Ein besonderes Anliegen war ihr auch die Förderung von Künstlerinnen und die Sichtbarmachung von Frauen im öffentlichen Raum. Dass wir heute in Graz so ein breites Netz an Beratungsstellen für Frauen haben, ist ebenfalls Gretes Unterstützung zu verdanken.

Grete, du bist ein Teil der Geschichte der Frauenbewegung, und wir danken dir!

Unsere Erinnerungen und Fotos sind hier gesammelt: Zum Gedenken, Grete Schurz die Pionierin

Stellenausschreibung

Stellenausschreibung 805 572 Verein Grazer Frauenrat

Ab März 2023 suchen wir eine Person (w/m/d)
für die Geschäftsführung des Grazer Frauenrats:

• Gehalt → KV BABE VB 7
• mind. 25 Wochenstunden

Bewerbungen bis 05.12.2022
an office@grazerfrauenrat.at
Nähere Information: Stellenausschreibung

Der Grazer Frauenrat ist ein überparteiliches, autonomes Netzwerk von Fraueninitiativen, Vereinen und Organisationen.
Als Sprachrohr für feministische Anliegen in Graz, setzen wir uns für mehr Geschlechtergerechtigkeit ein und treten gegen Diskriminierung und Sexismus von Frauen auf.

Offener Brief des Grazer Frauenrats zur Lage im Iran

Offener Brief des Grazer Frauenrats zur Lage im Iran 1500 1240 Verein Grazer Frauenrat

Frauen im Iran wollen Selbstbestimmung über das eigene Leben. Das ist ihr gutes Recht, ihr Menschenrecht. Es geht bei den regimekritischen Protesten nicht um ein Kopftuch oder Verhüllung, es ging nie um Religion. Die Reaktion der iranischen staatlichen Organe gegen die Proteste zeigt, es geht um Unterdrückung und Macht und Gewalt. Bereits über 180 Tote, unzählige Verletzte und Verhaftete wurden in Kauf genommen, um die Zwangsherrschaft aufrecht zu erhalten. Unter den Verhafteten sind viele Frauenrechtlerinnen, Journalist*innen und Studierende.

Wir betrauern Mahsa Amini und die anderen Opfer, fühlen mit deren Angehörigen und bewundern den Mut und die Unerschütterlichkeit der Protestierenden. Als Zivilgesellschaft unterstützen wir alle Initiativen, die den Opfern helfen.

Wir fordern aber auch die österreichische Regierung auf, allen Einfluss geltend zu machen, um den Menschenrechtsverletzungen im Iran Einhalt zu gebieten. Außerdem ist es wohl eine Selbstverständlichkeit, dass keine Abschiebungen in den Iran stattfinden.