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Grazer Frauenrat

SAVE THE DATE: Frauenrat

SAVE THE DATE: Frauenrat 150 150 Grazer Frauenrat

am 9. Februar 2022, 18 bis 20 Uhr, Rathaus

Wir freuen uns besonders, dass Bürgermeisterin und Frauenstadträtin Elke Kahr zu unserer Sitzung kommen und über ihre Vorstellungen berichten wird.

SAVE THE DATE: AK Frauenrat neu

SAVE THE DATE: AK Frauenrat neu 150 150 Grazer Frauenrat

am 19. Jänner 2022, 17 bis 20 Uhr, Rathaus

Der AK ist offen, dennoch bitten wir um Anmeldung!

MENSCHENRECHTSPREIS DER STADT GRAZ 2021

MENSCHENRECHTSPREIS DER STADT GRAZ 2021 371 208 Grazer Frauenrat

2x Frauenrat

Die diesjährige Verleihung des Menschenrechtspreises hatte deutlich den Schwerpunkt Frauenrechte. Es wurden die Frauenhäuser Steiermark für ihre langjährige Arbeit gegen Gewalt an Frauen ausgezeichnet. Die aktuelle Vorsitzende des Grazer Frauenrats Barbara Kasper bekam die Auszeichnung für ihr Lebenswerk.

Erfreulich, diese Anerkennung. Sie zeigt, dass unsere beharrliche Arbeit doch gesehen wird!

Die dritten Preisträger:innen des Jahres 2021 sind die Organisator:innen des Moria-Camps, denen wir auch sehr verbunden sind. Die Menschenrechte sind für uns alle die Grundlage unseres Tuns.

Online-Workshop mit Dr.in Elisabeth Klatzer

Online-Workshop mit Dr.in Elisabeth Klatzer 150 150 Grazer Frauenrat

Ohne Care-Arbeit steht alles still.

Wie durch eine geschlechtergerechte Budget- und Wirtschaftspolitik ein gutes Leben für alle möglich wird.

Online – Workshop mit Dr.in Elisabeth Klatzer am Do. 09.12.2021 von 17 bis 20 Uhr

Die Kosten und Belastungen durch die Corona-Krise sind ungleich verteilt. Nicht nur in systemerhaltenden Berufen, z.B. im Gesundheitsbereich und in Supermärkten, übernehmen Frauen einen großen Teil der Krisenlast, sondern auch zu Hause, in der Kinderbetreuung und in der Pflege. Diese unbezahlte Arbeit wurde schon vor der Corona-Krise zu rund zwei Dritteln von Frauen geleistet. Die Auswirkungen waren seit jeher dramatisch: Mangelhafte eigenständige Existenzsicherung, Armutsgefährdung trotz Erwerbsarbeit, starke gesundheitliche Belastungen…. Gleichzeitig verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Sozialbereich kontinuierlich. Wir wollen das nicht weiter hinnehmen! Es ist höchste Zeit, dass sich etwas ändert!

Wir fordern ein Mehr für CARE! Im Workshop wird Dr.in Elisabeth Klatzer Hintergründe und Mechanismen analysieren, die bewirken, dass Frauen die Kosten für die Krise bezahlen. Und sie wird aufzeigen, dass es auch anders geht, dass Investitionen in Bildung, Kinderbetreuung, Pflege und Gesundheit – wie sie im Feministischen Konjunkturpaket vorgeschlagen werden – leistbar und notwendig sind. Wir diskutieren mit ihr, wie eine geschlechtergerechte Budget- und Wirtschaftspolitik aussehen kann und wie wir Veränderungen erreichen können.

Dr.in Elisabeth Klatzer, Vorstandsmitglied von Attac, Ökonomin, Wissenschafterin, Aktivistin und Beraterin mit langjähriger Arbeitserfahrung im Bereich Budget- und Wirtschaftspolitik, feministische Ökonomie sowie Gender Budgeting, Mitbegründerin von Femme Fiscale, einem Netzwerk in Österreich, das sich für geschlechtergerechte Budget- und Steuerpolitik einsetzt, Mitinitiatorin vom feministischen Konjunkturpaket und Mehr für Care.

Anmeldung für den Online Workshop:
Melden Sie sich bitte bis Mi, 8.12.2021 mittels E-Mail an stmk@mehr-fuer-care.at an, damit Sie rechtzeitig den Link für das zoom Meeting zugesendet bekommen.

Eine Veranstaltung des Grazer Frauenrats und von Mehr für CARE!

www.mehr-fuer-care.at
Mehr für Care ist ein Bündnis von Organisationen, Netzwerken und engagierten Einzelpersonen, das sich für mehr Raum und Geld für CARE und eine geschlechtergerechte Budget- und Finanzpolitik einsetzt. Der Workshop wird finanziert durch die Österreichische Gesellschaft für politische Bildung.

„#machplatz – Mehr Platz für frauenpolitische und feministische Themen in den Medien“

„#machplatz – Mehr Platz für frauenpolitische und feministische Themen in den Medien“ 150 150 Grazer Frauenrat

One Billion Rising Graz – 2016

Digitale Protestaktion – www.grazerfrauenrat.at

 

Wir (Unabhängiges Frauenbeauftragten Kollektiv und der Grazer Frauenrat) starten vom 14.2. bis 8.3.2016. eine One Billion Rising – digitale Protestaktion

 

  • Starte eine Petition Werde Social-Media Redakteurin/Redakteur (nutze Facebook, Twitter …)
  • Poste auf deiner eigenen Seite
  • Poste auf den Seiten der Medien
  • Poste in Gruppen
  • Blogge ….
  • Schreibe eine email an Redakteur_innen der verschiedensten Zeitungen
  • Schreibe Leserinnenbriefe/Leserbriefe
  • Ihr macht Musik – dann macht ein Youtube-Video mit eurer Botschaft

 

Schickt eure fertigen Beiträge bitte an: brigitte.hinteregger@grazerfrauenrat.at – wir sammeln all die Beiträge!

 

 

ONE   BILLION   RISING (OBR)    – 14.2.2016 – Graz

„#machplatz – Mehr Platz für frauenpolitische und feministische Themen in den Medien“

One Billion Rising – eine Milliarde erhebt sich –  ist eine weltweite Kampagne von Menschen für ein Ende der Gewalt gegen Frauen. In Graz findet diese Veranstaltung zum vierten Mal statt – initiiert in Graz 2013 durch Brigitte Hinteregger – gemeinsam mit dem Aktionsteam OBR in Graz. In den letzten beiden Jahren gemeinsam mit dem Unabhängigen Frauenbeauftragten Kollektiv, dem Grazer Frauenrat und dem Aktionsteam OBR Graz.

 

One Billion Rising ist ein getanzter, geschriebener, gesungener, gesprochener, szenischer … Protest für ein Ende jeglicher Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die “Milliarde” errechnet sich aus der statistischen Aussage der UN, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Leben Opfer von Gewalt werden.

 

Die Organisatorinnen in Graz (Unabhängiges Frauenbeauftragten Kollektiv (UBFK) und Grazer Frauenrat) haben für 2016 folgendes Motto:

 

„#machplatz – Mehr Platz für frauenpolitische und feministische Themen in den Medien“

 

Die Ignoranz von Frauenrechten, frauenpolitischen und feministischen Themen durch Journalistinnen und Journalisten ist Teil täglicher struktureller Gewalt gegen Frauen. „Wir haben andere Probleme“, so ein Satz, der oft genannt wird, wenn mehr frauenpolitische und feministische Themen in den Medien gefordert werden. Redakteurinnen und Redakteure berichten kaum über feministische und frauenpolitische Aktionen und Inhalte – in einigen Medien werden diese Themen durch verantwortliche Redakteure bzw. Redakteurinnen gänzlich ignoriert. Antifeministische Themen bekommen hingegen immer mehr Raum.

 

Wir richten gemeinsam eine Stellungnahme an Journalisten und Journalistinnen und fordern mehr frauenpolitische Berichterstattung. Wir fordern die Redakteure und Redakteurinnen auf, Frauenpolitik als Querschnittsthema zu begreifen.

 

Wir fordern von den Medien feministischen und frauenpolitischen Themen, Aktivitäten und Aktionen Raum zu geben! Wir fordern:

  • Berichterstattung über gesellschaftliche Ungleichheit!
  • Schaffen von Bewusstsein, dass Gewalt gegen Frauen kein individuelles Problem – sondern ein gesellschaftliches Problem ist!
  • Bewusste Auseinandersetzung mit traditionellen Männer- und Frauenbildern. Damit können Medien ein Null-Toleranz-Klima fördern und zeigen, dass Gewalt gegen Frauen immer und überall inakzeptabel ist!
  • Breite, mediale Berichterstattung zum Thema Gleichstellung. Aufzeigen von Bedingungen, politische Versäumnisse, Lösungsstrategien die von feministischen Wissenschaftlerinnen, Wirtschaftsexpertinnen, Gleichstellungsexpertinnen, Expertinnen aus Frauen- und Mädcheneinrichtungen …. empfohlen werden!
  • Thematisierung sexualisierter Gewalt und sexueller Belästigung als Formen von Gewalt – sexualisierte Gewalt und sexuelle Belästigung sind keine Formen von Sexualität – sondern Formen von Gewalt!
  • Thematisierung von Frauenrechts-Verletzungen – z.B. Frauenhandel
  • Aufzeigen verschiedenster Formen der Gewalt gegen Frauen (psychische Gewalt, physische Gewalt, ökonomische Gewalt, ökologische Gewalt, usf. –  jegliche Ausprägung strukturelle Gewalt)!
  • durch
  • Einbindung einer feministischen und frauenpolitischen Expertise in die Berichterstattung!
  • Berücksichtigung und Veröffentlichung von feministischen und frauenpolitischen Stellungnahmen (z.B. von Frauen- und Mädcheneinrichtungen)!
  • Sichtbarmachen entsprechender Unterstützungsangebote für jene, die von Gewalt betroffen sind und Berichte zu gesetzlichen Bestimmungen!
  • Sichtbarmachen durch Sprache – eine Sprache zu verwenden, in der auch! Frauen vorkommen!
  • Verzicht auf sexistische und diskriminierende Werbung!
  • Verzicht auf sexistische und diskriminierende Inhalte in der Berichterstattung!

 

Graz, 10.2.2016 – Grazer Frauenrat und Unabhängiges Frauenbeauftragten Kollektiv Graz

Kontakt/weitere Infos: 0043 – 0680 24 60 772 (Brigitte Hinteregger, MA MBA)

Email: brigitte.hinteregger@grazerfrauenrat.at

www.grazerfrauenrat.at

Aktuelles

Aktuelles 150 150 Grazer Frauenrat

Frauenratstermine 2019:

Mittwoch, 10.04.2019: 18:00 – 20:00 Uhr, Baumkircherzimmer, Rathaus Graz

Mittwoch, 12.06.2019: 18:00 – 20:00 Uhr, Baumkircherzimmer, Rathaus Graz

Mittwoch, 16.11.2019: 18:00 – 20:00 Uhr, Baumkircherzimmer, Rathaus Graz

Fest: 30 + 1 Jahre Grazer Frauenrat - Einladung

30 + 1 Jahre Grazer Frauenrat – Es gibt fix was zum Feiern

30 + 1 Jahre Grazer Frauenrat – Es gibt fix was zum Feiern 905 1280 Grazer Frauenrat

Pressetext ONE BILLION RISING – Graz 2017

Pressetext ONE BILLION RISING – Graz 2017 150 150 Grazer Frauenrat

Fünf Jahre ONE BILLION RISING – Graz

ONE BILLION RISING ist eine weltweite Initiative für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen. Die „Milliarde“ (Billion) steht für die statistische Aussage der Vereinten Nationen, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen in ihrem Leben Opfer von Gewalt werden.

Zum fünften Mal findet heuer die Veranstaltung ONE BILLION RISING (OBR) für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen am Dienstag, dem 14. Februar am Grazer Hauptplatz statt. In einer einstündigen Aktion mit Kundgebung, Musik und viel Tanz setzt OBR Graz ein Zeichen der internationalen Solidarität gegen jede Form von Missbrauch, Ausbeutung und Gewalt.

ONE BILLION RISING ist ein wichtiges Statement gegen Gewalt an Frauen, dessen Bedeutung es zu unterstreichen gilt.  Die Veranstaltung wird in diesem Sinne 2017 erstmals getragen durch eine Kombination aus Ehrenvorsitz und Kooperationsgremium.

Ehrenvorsitz ONE BILLION RISING – Graz 2017

  • Frau Landesrätin Mag.a Ursula Lackner (Abteilung 6. Bildung und Gesellschaft, Steiermärkische Landesregierung)
  • Herr Stadtrat Michael Ehmann (Frauen & Gleichstellung der Stadt Graz)
  • Frau Dr.in Elke Lujansky-Lammer (Vorsitzende Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz)
  • Verein Männer- und Geschlechterthemen

Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner

  • Afro-Asiatisches Institut Graz (AAI)
  • Antidiskriminierungsstelle Steiermark
  • ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
  • Alternative und Grüne GewerkschafterInnen, AUGE/UG
  • Beratungsstelle Tara
  • Beratungsstelle DIVAN – Caritas Steiermark
  • Die Grünen Graz
  • Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie – ETC Graz
  • Frauengesundheitszentrum
  • Frauenhäuser Steiermark
  • Frauenservice
  • Gender Institut
  • Gewaltschutzzentrum Steiermark
  • Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
  • Gleichbehandlungsanwaltschaft Regionalbüro Steiermark (GAW)
  • Grazer Frauenrat
  • Grüne Akademie
  • Grüne GemeinderätInnen Graz
  • Institut für Frau und Familie
  • KPÖ Graz
  • Netzwerk gegen sexualisierte Gewalt – Steiermark
  • ÖVP Frauen Steiermark
  • PERIPHERIE, Institut für praxisorientierte Genderforschung
  • Referat für feministische Politik ÖH Uni Graz
  • Referat für Frauen und Gleichstellung der Stadt Graz
  • SOSAMMA – Multikultureller Frauenchor
  • SPÖ Frauen Graz
  • Unabhängiges Frauenbeauftragten Kollektiv (Ingrid Franthal, Brigitte Hinteregger, Barbara Kasper, Ina Mastnak, Irene Windisch)
  • Verein Danaida
  • Verein SOMM
  • Verein drehungen
  • Grazer Watchgroup gegen sexistische Werbung

Veranstalterinnen/Organisatorinnen:

  • Brigitte Hinteregger (für das Unabhängige Frauenbeauftragten Kollektiv und den Grazer Frauenrat)
  • Gabriele Metz, Leiterin der Ombudsstelle für Grazer Mädchen und Frauen

 ONE BILLION RISIN - Bild vom Grazer Hauptplatz

Internationaler Frauentag 2016

Internationaler Frauentag 2016 150 150 Grazer Frauenrat

Frauenfest am 5. März 2016:

Wann: 20.00 Uhr

Wo: ISOP, Dreihackengasse 2, 8020 Graz

 

Demonstration zum Internationalen Frauentag gegen Frauenarmut am 8. März 2016:

Wann: 8. März, 17 Uhr (Sammlung 16.30 Uhr)

Start und Ende: Mariahilferplatz Graz

 

VeranstalterInnen: 8. März Komitee

Mehr Information internationalerfrauentag.at

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Gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt an Frauen. Immer. Überall. Grazer Kundgebung setzt Zeichen! – 16.1.2016

Gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt an Frauen. Immer. Überall. Grazer Kundgebung setzt Zeichen! – 16.1.2016 1632 1084 Grazer Frauenrat

Der Grazer Hauptplatz stand heute im Zeichen des Protestes gegen Gewalt an Frauen. Aus Anlass der sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln hatten die Grüne Stadträtin Lisa Rücker und Brigitte Hinteregger  vom Unabhängigen Frauenbeauftragten Kollektiv und Grazer Frauenrat zur Kundgebung aufgerufen. Viele sind dem Aufruf gefolgt und haben damit ein deutliches Zeichen gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und gegen eine Instrumentalisierung derselben für Rassismus und Hetze gesetzt.  „Gewalt gegen Frauen wird es so lange geben, solange sich patriarchalen Strukturen nicht verändern“, betonten Hinteregger und Rücker in ihren Reden. Es sei wichtig, immer wieder öffentlich für diese Veränderungen einzutreten und für sich selbst zu sprechen. Letztendlich ginge es darum, dass  sich alle Menschen von klein auf, unabhängig von ihrer Ethnie, sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität, Religion, Behinderung oder Lebensweise sicher fühlen können und vor verbalen, körperlichen und strukturellen Übergriffen geschützt seien: egal ob auf der Straße, zu Hause, bei der Arbeit oder im Internet. Ausnahmslos.

Neben Stadträtin Lisa Rücker und Brigitte Hinteregger kamen auch die ehemalige Frauenministerin der SPÖ Heidrun Silhavy, die Gemeinderätin der KPÖ Uli Taberhofer, Stadträtin Elke Kahr und Vesna Petkovic als Chorleiterin des multikulturellen Frauenchors SOSAMMA zu Wort. Letzterer sorgte stimmungsvoll für den musikalischen Ausdruck des gemeinsamen Anliegens.  

Vielen Dank an alle, die heute mit uns am Hauptplatz gegen Sexismus – gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und gegen Rassismus demonstriert haben! Vielen Dank an die vielen Unterstützer*nnen der Kundgebung! Vielen Dank an die Frauen von SoSamma und die Chorleiterin Vesna Petkovic! Heute haben wir gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Sexismus und Gewalt gesetzt – und dagegen, in unseren Interessen von rassistischen Bewegungen instrumentalisiert zu werden.

WER WIR SIND:

Wir sind Frauen, auch Männer aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und setzen uns für Gerechtigkeit innerhalb und zwischen den Geschlechtern und für eine offene, faire Gesellschaft ein. Wir engagieren uns gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt. Wir treten ein für die Freiheit und die Rechte von Frauen, für die Feministinnen jahrzehntelang gekämpft haben.

WAS UNS BEWEGT:

Die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und anderswo schockieren uns und machen zutiefst betroffen.

Sexualisierte Gewalt gegenüber Frauen findet immer noch täglich statt: Die Täter leben im privaten Haushalt, im Freundeskreis, bewegen sich auf öffentlichen Plätzen, in Bus und Straßenbahn, im Internet und am Arbeitsplatz. Unabhängig davon, von wem die Gewalt ausgeht und wo die Tat stattfindet, sie darf keinesfalls hingenommen, totgeschwiegen oder wie derzeit nur als Argument für Rassismus und Verhetzung missbraucht werden.

Es muss klar sein, dass Gewalt gegen Frauen immer und überall eine Straftat ist. Es muss klar sein, dass Gewalt gegen Frauen immer und überall konsequent verfolgt werden muss. Es muss klar sein, dass Gewalt gegen Frauen immer und überall gerichtlich zu verurteilen ist. Der Staat ist dazu verpflichtet, jegliche Form von Gewalt zu verhindern. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen darf niemals bagatellisiert oder vernebelt werden. Und es muss klar sein, dass nicht die Frauen für sexualisierte Gewalt verantwortlich zu machen sind. Dazu braucht es für die Betroffenen die bestmögliche Unterstützung und Begleitung. Immer und überall.

WAS WIR WOLLEN:

• Stopp des Missbrauchs von Gewalt an Frauen für Rassismus und Hetze
• Bestmöglicher Schutz vor jeder Form von Gewalt und Information über Rechte und Pflichten in allen sozialen Einrichtungen, auch in den Flüchtlingsunterkünften
• Ausbau von Beratung, Begleitung und Unterstützung für Betroffene sexualisierter Gewalt
• Schulung von Polizei und Justiz zur Früherkennung und für eine konsequente Strafverfolgung
• Frühzeitige, geschlechtersensible Pädagogik und Aufklärung
• Zivilcourage von Zeuginnen und Zeugen sexualisierter Gewalt
• Offensive öffentliche Aufklärungsarbeit über Sexismus und sexualisierte Gewalt durch Behörden, Initiativen und Medien

Alle Menschen sollen sich von klein auf, unabhängig von ihrer Ethnie, sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität, Religion, Behinderung oder Lebensweise sicher fühlen und vor verbalen, körperlichen und strukturellen Übergriffen geschützt sein: egal ob auf der Straße, zu Hause, bei der Arbeit oder im Internet. Ausnahmslos.

Das sind die Grundlagen einer freien Gesellschaft.

Rückfragen:

Brigitte Hinteregger für das Unabhängige Frauenbeauftragten Kollektiv 0680 24 60 772

www.grazerfrauenrat.at

 

UNTERSTÜTZER*INNEN der Kundgebung
Unabhängiges Frauenbeauftragten Kollektiv (Brigitte Hinteregger, Irene Windisch, Barbara Kasper, Ina Mastnak, Ingrid Franthal)
Universität Graz, Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung
Multikultureller Frauenchor – SoSamma
8. März Komitee
Afro Asiatisches Institut
Die Grazer Grünen
Die Grünen Steiermark
SPÖ Frauen Graz
KPÖ Steiermark
Claudia Klimt-Weithaler Abgeordnete zum Landtag Steiermark und Klubobfrau des KPÖ-Landtagsklubs
Elke Kahr, KPÖ Stadträtin
NRAbg. Berivan Aslan, Frauensprecherin der Grünen
Elke Edlinger
Mag.a Daniela Hinterreiter, Frauenberaterin
Mag.a Katharina Hofmann-Sewera
Mag.a Daniela Jauk, Ph.D
Christian Krizanic
Silvana Rabitsch, Mitglied des Grazer Frauenrates
Elke Riedlberger
NRAbg. Judith Schwentner, Sozialsprecherin der Grünen
Mag.a Eva Taxacher, MA
Mag. Christian Ehetreiber. Obmann ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
Verein DANAIDA
Drin Tina Eberhart
Barbara B. Edlinger
Selma Etareri, Kunstschaffende
Mag.a Sigrid Fischer, Geschäftsführung Frauenservice Graz
Dr. Barbara Hey, MBA
Mag.a Johanna Ilkow, Juristin, Mediatorin
Anna Reupichler
Anne Rieger, Gewerkschaftlicher Linksblock Steiermark
Eva Ursprung
Andrea Zahlbruckner-Jaufer, Verein kunst.wirt.schaft
Mag.a Eva Hierzberger
Mag.a Gabriele Metz, Ombudsstelle für Frauen und Mädchen in Graz
Genderinstitut Graz
Mag.a Christina Kraker-Kölbl, MA
Sandra Jensen
Nicola Baloch
Isop Schulsozialarbeit
LRin Mag.a Ursula Lackner, Landesrätin für Bildung und Gesellschaft
Kea Sophie Laure
Uma Höbl

Mitglieder des Grazer Frauenrats (www.grazerfrauenrat.at)

  • Alternative Grüne u. Unabhängige GewerkschafterInnen (AUGE)
  • Beratungsstelle TARA Beratung, Therapie u. Prävention bei sexueller Gewalt gegen Frauen/Mädchen
  • Caritas der Diözese Graz-Seckau
  • LOST SPACE? Verein zur Erforschung der Repräsentation von Frauen im Öffentlichen Raum
  • DANAIDA Bildung und Treffpunkt für Frauen
  • Eltern-Kind-Zentrum Verein zur Förderung der frühen Eltern-Kind-Beziehung
  • Frauengesundheitszentrum
  • Frauenservice Graz
  • Gemeinderatsklub der Grünen
  • Gemeinderatsklub SPÖ
  • GLB – Gewerkschaftlicher Linksblock
  • Hazissa – Fachstelle für Prävention gegen sexuelle Gewalt
  • HELPING HANDS GRAZ 
  • Antidiskriminierungsstelle Steiermark
  • ISOP GmbH Initiative Sozialprojekte GmbH
  • Katholische Frauenbewegung der Diözese Graz-Seckau
  • KJGG – Kommunistische Jugend Gruppe Graz
  • KPÖ-Frauen Graz
  • Landesverband der steirischen Kindergruppen
  • Mafalda – Verein zur Förderung und Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen
  • MigrantInnenbeirat der Stadt Graz
  • NOWA   Netzwerk für Berufsausbildung
  • Österreichisches Frauenforum Feministische Theologie
  • P E R I P H E R I E Institut für praxisorientierte Genderforschung
  • Referat Frauen & Gleichstellung
  • Referat für feministische Politik ÖH Uni Graz
  • Steirischer Landesverband der Gehörlosenvereine im ÖGLB
  • Techn. Universität Graz Büro für Gleichstellung und Frauenförderung
  • Verein Frauenhäuser Steiermark
  • Verein Drehungen
  • Verein SOMM – Selbstorganisation von und für Migrantinnen und Musliminnen
  • Xenos – Verein zur Förderung der Soziokulturellen Vielfalt

Ehemalige unabhängige Frauenbeauftragte

  • Brigitte Hinteregger, MA, MBA Frauenbeauftragte der Stadt Graz (2004 – 2008)
  • Maggie Jansenberger, MAS Frauenbeauftragte der Stadt Graz (2009 – 2014)
  • Maga Drin  Daniela Jauk Soziologin, feminist. Künstlerin, Frauenbeauftragte der Stadt Graz (2002 – 2004)
  • Maga Barbara Kasper Lehrerin, Frauenbeauftragte der Stadt Graz (1995 – 1998)
  • Doris Kirschner Frauenbeauftragte der Stadt Graz (1998 – 2002)
  • Drin Grete Schurz Pensionistin, Frauenbeauftragte der Stadt Graz (1986 – 1994)

Einzelpersonen

  • Drin Ingrid Franthal Frauenaktivistin, Pensionistin
  • Gertraud Kornberger Frauenaktivistin, Pensionistin
  • Maga Gudrun Pail Juristin
  • Maga Antia Pieber Kunsthistorikerin
  • Silvana Rabitsch Frauenaktivistin
  • Maga Djamila Rieger Unternehmensberaterin
  • Maga Monika Schmidt Sprachpädagogin
  • Maga Sigrid Schönfelder Fotografin, Sozialpädagogin
  • Maga Brigitte Walter Kunsthistorikerin